Seit einiger Zeit schon kommt in mir ein komisches Gefühl hoch, wenn ich meinen Blog aufmache und etwas posten möchte. Dann schießen mir meine Gedanken durch den Kopf.
Mag ich meinen Blog eigentlich noch?
Komisch. Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Er war ja einfach da. Man macht ihn auf und sieht einen blauen Hintergrund.
Noch vor ein paar Wochen fand ich das völlig ok. Doch seit einigen Tagen empfinde ich das als kalt und gefühllos.
Finde das mein Blog nicht mehr wirklich zu mir passt. Er ist mir zu unpersönlich, irgendwie zu leer.
Ich habe mich auf meinem Blog immer so zu Hause gefühlt. Fühlte mich wohl in dem Texteditor und konnte auch alle Funktionen gut bedienen.
Das einheitliche Bild war immer in Ordnung für mich, aber irgendwas fehlte und ich kam auch nie so wirklich darauf was es war.
Heute, da ich mal Zeit hatte etwas darüber nachzudenken, fiel es mir sofort auf. Mein Blog ist mir viel zu unsympatisch. Nichts habe ich darauf gestellt um meine Person definieren zu können. Prakmatisch halt und kalt.
Dabei wollte ich doch den Lesern zeigen wer ich bin und meine Gedanken mit ihnen teilen. Aber wie können die Leser sich ein gutes Bild von mir machen, wenn ich ihnen keines gebe. Ja, zugegebenermaßen, manchmal brauche ich richtig lange um gerade sowas zu verstehen.
Aber auch die Gegend von dem Netz gefällt mir nicht mehr. Da wo mein Blog jetzt liegt habe ich das Gefühl, dass ich ihn auf ein kleines Dorf gesetzt habe, obwohl ich da nie wieder wohnen wollte.
Darum habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen einfach umzuziehen. Denn wenn einem die Gegend nicht mehr gefällt, dann packt man zusammen und freut sich auf ein neues, hoffentlich schöneres Zuhause. Der Gedanke daran eine neue Domain zu haben fällt mir nicht leicht. Ich denke aber meine Leser werden mich schon finden. Ganz bestimmt.
Jetzt freue ich mich auf neue Eindrücke, Antwortposts und E-mails wie euch meine neue Heimat und der neue Blog gefällt.
Damit ihr mich auch finden könnt, hier meine neue Adresse im World Wide Web, auf der Seite unseres Vereins (tageshauschaos.auticare.de).
Meine Mail Adresse ist und wird die gleiche bleiben.
Ich hoffe euch dort zu sehen.
Ganz liebe Grüße
Eure Tageshauscaos
Sonntag, 1. Dezember 2013
Dienstag, 12. November 2013
Mein Herz Pocht
Mein Herz pocht ganz schön schnell. Soeben haben wir unser erstes Großprojekt an den Start gebracht.
Meine Hand hat ganz schön gezittert, als ich das auf den üblichen Kanälen wie FB und Google ankündigen wollte. Der Text war recht schnell geschrieben nur das abschicken fiel mir echt nicht leicht.
Augen zu hieß es da nur für mich.
Ganz fest zukneifen und nicht daran denken was an diesem einen Klick nun alles hängt.
Ohweia. So beschreibt man wohl die Gefühle Angst und Lampenfieber.
Meine Güte.. was tue ich hier?
Ich bin größenwahnisinnig aber ich glaube das zeichnet mich auch aus.
Ich liebe eben das Chaos und vielleicht sind es solche Situationen die mich mein Leben lang schon begleiten.
Aber das Heute ist mit Abstand das Größte was ich je ins Leben gerufen habe. Genau so groß ist aber auch meine Angst, dass wir nun nicht genügend Unterstüzer finden, die uns dabei helfen, das Projekt nach vorne zu treiben.
Ich sitze hier, falte immer mal wieder meine Hände, schau nach oben wo auch immer hin, und murmel: "bitte, bitte liebes internet, lass die Nachricht sich so schnell verbreiten wie es nur geht."
Die Deadline in der wir möglichst viele Unterstüzer brauchen ist echt kurz. Bis zum 26.11.2013.
Hoffentlich schaffen wir das.
Schon im Vorfeld war klar, dass es heftig viel Arbeit wird und so agiere ich bereits seit Wochen an meiner Leistungsgrenze und versuche den unvermeidlichen Overload so lange es geht hinaus zu zögern.
Ich schaffe das, ich komm da durch, mit dem dicken Kopf durch die dickste Wand die da ist!
Mein Vater hat schon immer zu mir gesagt das mein Kopf dicker sei wie jede Wand die er je gesehen hätte. Na hoffentlich kann ich diese Eigenschaft nun endlich für etwas positives einsetzen.
Ich kämpfe .... aber nicht nur für mich, sondern für so viele von uns und kann nur hoffen das es angenommen wird.
Zum Warten verurteilt!
Ich hasse Warten und noch mehr diese Anspannung die es gerade in mir erzeugt.
Shit happens. Ich hab nichts zu verlieren. Wenn das alles so klappen sollte, haben wir was tolles erreicht. Klappt es nicht, wäre es sehr schade. Aber wir würden dann einfach so weiter machen, nur ein paar Nummern kleiner halt.
Das jetzt ist eine einmalige Chance, nicht nur für mich.
Ich für meinen Teil, mag sie ergreifen. Unser Projekt um das es geht könnt ihr hier nachlesen.
Unterstüzt uns und verteilt dieses Projekt wo immer ihr könnt.
Liebe Grüße eure
Tageshauscaos
Sam Becker
Meine Hand hat ganz schön gezittert, als ich das auf den üblichen Kanälen wie FB und Google ankündigen wollte. Der Text war recht schnell geschrieben nur das abschicken fiel mir echt nicht leicht.
Augen zu hieß es da nur für mich.
Ganz fest zukneifen und nicht daran denken was an diesem einen Klick nun alles hängt.
Ohweia. So beschreibt man wohl die Gefühle Angst und Lampenfieber.
Meine Güte.. was tue ich hier?
Ich bin größenwahnisinnig aber ich glaube das zeichnet mich auch aus.
Ich liebe eben das Chaos und vielleicht sind es solche Situationen die mich mein Leben lang schon begleiten.
Aber das Heute ist mit Abstand das Größte was ich je ins Leben gerufen habe. Genau so groß ist aber auch meine Angst, dass wir nun nicht genügend Unterstüzer finden, die uns dabei helfen, das Projekt nach vorne zu treiben.
Ich sitze hier, falte immer mal wieder meine Hände, schau nach oben wo auch immer hin, und murmel: "bitte, bitte liebes internet, lass die Nachricht sich so schnell verbreiten wie es nur geht."
Die Deadline in der wir möglichst viele Unterstüzer brauchen ist echt kurz. Bis zum 26.11.2013.
Hoffentlich schaffen wir das.
Schon im Vorfeld war klar, dass es heftig viel Arbeit wird und so agiere ich bereits seit Wochen an meiner Leistungsgrenze und versuche den unvermeidlichen Overload so lange es geht hinaus zu zögern.
Ich schaffe das, ich komm da durch, mit dem dicken Kopf durch die dickste Wand die da ist!
Mein Vater hat schon immer zu mir gesagt das mein Kopf dicker sei wie jede Wand die er je gesehen hätte. Na hoffentlich kann ich diese Eigenschaft nun endlich für etwas positives einsetzen.
Ich kämpfe .... aber nicht nur für mich, sondern für so viele von uns und kann nur hoffen das es angenommen wird.
Zum Warten verurteilt!
Ich hasse Warten und noch mehr diese Anspannung die es gerade in mir erzeugt.
Shit happens. Ich hab nichts zu verlieren. Wenn das alles so klappen sollte, haben wir was tolles erreicht. Klappt es nicht, wäre es sehr schade. Aber wir würden dann einfach so weiter machen, nur ein paar Nummern kleiner halt.
Das jetzt ist eine einmalige Chance, nicht nur für mich.
Ich für meinen Teil, mag sie ergreifen. Unser Projekt um das es geht könnt ihr hier nachlesen.
Unterstüzt uns und verteilt dieses Projekt wo immer ihr könnt.
Liebe Grüße eure
Tageshauscaos
Sam Becker
Sonntag, 27. Oktober 2013
Erstes großes vereinsübergreifendes SHG-Treffen
Am Abend zuvor habe ich noch einen Anruf bekommen von Silke (vom Autismusverband Rhein Wupper e.V.), die mit mir und einem weiterem Verein (AspieDO) diesen Tag sehr gut durchorganisiert und geplant hat. Die Fahrt nach Hagen in ein Freilichtmuseum.
Obwohl Silke schon über viele Jahre mit Autisten zusammenarbeitet, war diese Veranstaltung auch für sie etwas Neues und sie war deswegen auch ein wenig aufgeregt.
Ich war das natürlich auch, so beruhigten wir uns am Telefon gegenseitig. Es wird schon alles gutgehen. ganz bestimmt ;-).
Schlafen konnte ich kaum. "Hoffentlich kommen auch alle pünktlich zu unserem Treffpunkt.", gingen mir die Gedanken durch den Kopf.
Am nächsten Morgen ging alles glatt und wir konnten pünktlich aufbrechen, leider wurde eine Begleiterin die mitfahren sollte krank, so dass wir kurzfristig unseren Reparaturworkshop absagen mussten und mein Freund dann doch mitfuhr. Was so nicht ganz geplant war, aber dadurch erhielt ich mehr Sicherheit.
Wir waren mit unserer Gruppe nicht weit gekommen, als ein Auto vor uns auf der Autobahn einem Kleinlastwagen hinten drauf fuhr. Ich sah nur noch, wie sich das Unfallauto drehte und in unsere Richtung schlidderte.
Doch unserer Fahrer (Pino) hat super gut reagiert, ist ruhig geblieben und hat sofort herunter gebremst.
Wir kamen auf dem Seitenstreifen zum Stehen, noch bevor die letzten Teile vom Unfallauto wieder auf der Fahrbahn landeten.
Pino stieg mit meinem Freund aus, während wir anderen uns hinter die Leitplanke stellten.
Sehr schnell war klar, obwohldas Auto wirklich schlimm aussah, waren die Insassen zum Glück nicht verletzt.
Bei dem Anblick des Autos war es nahezu ein Wunder, dass den Leuten in dem Auto nichts passiert war.
Sichtlich erfreut, dass niemand verletzt wurde, fuhren wir mit einem Zeitverlust von ca. 15 Minuten weiter.
Zuspätkommen hasse ich eigentlich und so wurde ich zusehends immer nervöser und war heil froh als wir endlich am Museum ankamen.
Wie viele Autisten sich wohl zusammen finden würden? Würde unsere Vorbereitung ausgereicht haben. Wobei silke die meiste Vorarbeit geleistet hatte und uns ganz viel arbeit einfach abgenommen hatte.
Dann kamen wir am Eingang an und es hatten sich wirklich viele Autisten auf den Weg gemacht, um beim ersten SHG-Treffen dieser Art dabei zu sein. Sogar welche aus Hanover waren dabei.
Wahnsinn. Vielen Dank, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt.
Ich war überwältigt und hatte einige Tränen in den Augen.
Nach den Eingangsformalitäten ging es auch schon direkt hinein.
Durch unsere Verspätung hatten wir nicht mehr ganz so viel Zeit um zu einem Treffpunkt zu kommen, an dem die erste Führung anfing.
das Wetter war toll. Weder zu kalt noch zu warm und ständig ließ sich die Sonne blicken. Was für ein toller Tag.
Da das Museum in einem Tal zwischen zwei Bergen erbaut war, hatten wir eine richtig tolle Aussicht.
Ich kam mir manchmal etwas verloren vor.
Aber ich habe mit so vielen Autisten gesprochen. Aber natürlich habe ich nicht mit jedem reden können, so gern ich es auch gewollt hätte. Ich konnte mich oftmals einfach nicht entscheiden, zu wem ich nun hingehen sollte und mit wem ich nun reden wollte.
Es waren so viele, mit denen ich hätte reden wollen, dass ich mir gewünscht habe ich könnte mich vierteilen oder mich schnell mal klonen lassen.
So blieben manche Gespräche leider einfach auf der Strecke. Aber ich habe auch so jede Menge neue, tolle Autisten kennengelernt. Die verpassten Gespräche, die hole ich nach! Versprochen...
Überall sah man nur gute Laune und hörte, wie super die Anderen diesen Ausflug fanden und einige wollten gar nicht mehr weg.
Viele haben uns gebeten so einen Ausflug noch einmal zu machen. Sie wären mit Sicherheit auch alle wieder dabei.
Das hat mich am meisten gefreut. Das war Bestätigung für die Planungsphase und ein tolles Dankeschön an alle, die gekommen waren und die das Event geplant hatten.
Wir gingen auseinander mit dem festen Vorsatz, das muss wiederholt werden. Auf jeden Fall.
Tolles Wetter, geile Leute, geniale Location.
Man war das ein genialer Tag.
Es grüßt euch eure Tageshauscaos,
die dieses Event, als eines der tollsten Museumsbesuche für sich verbuchen kann.
und ein herzliches Dankeschön an alle, die dort vor Ort waren.
Hier noch ein paar Fotos davon:
Obwohl Silke schon über viele Jahre mit Autisten zusammenarbeitet, war diese Veranstaltung auch für sie etwas Neues und sie war deswegen auch ein wenig aufgeregt.
Ich war das natürlich auch, so beruhigten wir uns am Telefon gegenseitig. Es wird schon alles gutgehen. ganz bestimmt ;-).
Schlafen konnte ich kaum. "Hoffentlich kommen auch alle pünktlich zu unserem Treffpunkt.", gingen mir die Gedanken durch den Kopf.
Am nächsten Morgen ging alles glatt und wir konnten pünktlich aufbrechen, leider wurde eine Begleiterin die mitfahren sollte krank, so dass wir kurzfristig unseren Reparaturworkshop absagen mussten und mein Freund dann doch mitfuhr. Was so nicht ganz geplant war, aber dadurch erhielt ich mehr Sicherheit.
Wir waren mit unserer Gruppe nicht weit gekommen, als ein Auto vor uns auf der Autobahn einem Kleinlastwagen hinten drauf fuhr. Ich sah nur noch, wie sich das Unfallauto drehte und in unsere Richtung schlidderte.
Doch unserer Fahrer (Pino) hat super gut reagiert, ist ruhig geblieben und hat sofort herunter gebremst.
Wir kamen auf dem Seitenstreifen zum Stehen, noch bevor die letzten Teile vom Unfallauto wieder auf der Fahrbahn landeten.
Pino stieg mit meinem Freund aus, während wir anderen uns hinter die Leitplanke stellten.
Sehr schnell war klar, obwohldas Auto wirklich schlimm aussah, waren die Insassen zum Glück nicht verletzt.
Bei dem Anblick des Autos war es nahezu ein Wunder, dass den Leuten in dem Auto nichts passiert war.
Sichtlich erfreut, dass niemand verletzt wurde, fuhren wir mit einem Zeitverlust von ca. 15 Minuten weiter.
Zuspätkommen hasse ich eigentlich und so wurde ich zusehends immer nervöser und war heil froh als wir endlich am Museum ankamen.
Wie viele Autisten sich wohl zusammen finden würden? Würde unsere Vorbereitung ausgereicht haben. Wobei silke die meiste Vorarbeit geleistet hatte und uns ganz viel arbeit einfach abgenommen hatte.
Dann kamen wir am Eingang an und es hatten sich wirklich viele Autisten auf den Weg gemacht, um beim ersten SHG-Treffen dieser Art dabei zu sein. Sogar welche aus Hanover waren dabei.
Wahnsinn. Vielen Dank, dass ihr die weite Strecke auf euch genommen habt.
Ich war überwältigt und hatte einige Tränen in den Augen.
Nach den Eingangsformalitäten ging es auch schon direkt hinein.
Durch unsere Verspätung hatten wir nicht mehr ganz so viel Zeit um zu einem Treffpunkt zu kommen, an dem die erste Führung anfing.
das Wetter war toll. Weder zu kalt noch zu warm und ständig ließ sich die Sonne blicken. Was für ein toller Tag.
Da das Museum in einem Tal zwischen zwei Bergen erbaut war, hatten wir eine richtig tolle Aussicht.
Ich kam mir manchmal etwas verloren vor.
Aber ich habe mit so vielen Autisten gesprochen. Aber natürlich habe ich nicht mit jedem reden können, so gern ich es auch gewollt hätte. Ich konnte mich oftmals einfach nicht entscheiden, zu wem ich nun hingehen sollte und mit wem ich nun reden wollte.
Es waren so viele, mit denen ich hätte reden wollen, dass ich mir gewünscht habe ich könnte mich vierteilen oder mich schnell mal klonen lassen.
So blieben manche Gespräche leider einfach auf der Strecke. Aber ich habe auch so jede Menge neue, tolle Autisten kennengelernt. Die verpassten Gespräche, die hole ich nach! Versprochen...
Überall sah man nur gute Laune und hörte, wie super die Anderen diesen Ausflug fanden und einige wollten gar nicht mehr weg.
Viele haben uns gebeten so einen Ausflug noch einmal zu machen. Sie wären mit Sicherheit auch alle wieder dabei.
Das hat mich am meisten gefreut. Das war Bestätigung für die Planungsphase und ein tolles Dankeschön an alle, die gekommen waren und die das Event geplant hatten.
Wir gingen auseinander mit dem festen Vorsatz, das muss wiederholt werden. Auf jeden Fall.
Tolles Wetter, geile Leute, geniale Location.
Man war das ein genialer Tag.
Es grüßt euch eure Tageshauscaos,
die dieses Event, als eines der tollsten Museumsbesuche für sich verbuchen kann.
und ein herzliches Dankeschön an alle, die dort vor Ort waren.
Hier noch ein paar Fotos davon:
Montag, 21. Oktober 2013
Nur der Nuhr
Ok, dann meld ich mich auch mal zu Wort.
Normaler weise halte ich mich ja aus sowas echt heraus, doch heute Abend will mir das einfach nicht gelingen. Dafür bin ich wohl zu sauer und auch ziemlich gekränkt.
Was zum Henker, Herr Nuhr, haben sie sich nur dabei gedacht, 800.000 in Deutschland lebenden Autisten so den Abend zu vermiesen.
Ihr Tweet über Twitter und Facebook
Normaler weise halte ich mich ja aus sowas echt heraus, doch heute Abend will mir das einfach nicht gelingen. Dafür bin ich wohl zu sauer und auch ziemlich gekränkt.
Was zum Henker, Herr Nuhr, haben sie sich nur dabei gedacht, 800.000 in Deutschland lebenden Autisten so den Abend zu vermiesen.
Ihr Tweet über Twitter und Facebook
Dieter Nuhr @dieternuhr 9h
FAS: Limburger Bischof eventuell Autist? Ist das nicht Bedingung, um das Zölibat zu überleben?
hat bei vielen Autisten voll ins Schwarze getroffen. Viele von uns würden sich eine feste Beziehung wünschen, schaffen es aber auf Grund ihrer Sozialkompetenzschwierigkeiten nicht, einen geeigneten Partner zu finden.
Ich weiß nicht wie viele Autisten das Zölibat abgelegt haben, oder freiwillig danach leben. Sehr viele dürften es aber nicht sein.
Gerade in letzter Zeit muss der Autismus für alles und jeden als Entschuldigung herhalten.
Da sind wir mal schnell Prügelknabe, Freaks die amoklaufen oder wir werden mit Politikern auf eine stufe gestellt.
Da sind wir mal schnell Prügelknabe, Freaks die amoklaufen oder wir werden mit Politikern auf eine stufe gestellt.
Gerade vor ein oder zwei wochen musste sich der Journalist Stefan Niggemeier für seine Entgleisungen in Richtung der Autisten, öffentlich entschuldigen.
Sagen wir mal, er musste nicht, er hat es getan und somit Größe gezeigt.
Das wurde ihm dann auch hoch angerechnet, von den meisten Autisten.
Herr Nuhr, sie hätten jetzt die Gelegenheit es dem Journalisten nach zu tun.
Zumindest würden sie dann etwas Courage zeigen.
Wir versuchen uns gerade etwas Annerkennung zu erkämpfen, was verdammt noch mal nicht leicht ist und dann kommen sie und treten viele Autisten einfach so mit den Füßen.
Dazu regen sich dann noch einige darüber auf, dass wir uns bei Facebook in den Kommentaren nun zur Wehr setzen. Hey das ist unser gutes Recht. Ja, zugegebenermaßen ist man es nicht unbedingt gewöhnt, dass Autisten sich auch mal wehren. Aber genau das ist es, woran wir gerade sehr hart arbeiten.
Eine Stimme zu bekommen die auch endlich mal gehört wird.
Im Moment kann ich nicht viel mehr darüber schreiben, ohne das mir der Kragen restlos platzt. Selten bin ich so wütend auf etwas gewesen. Wir sind keine Massenmörder, keine gefühllose Monster, sind nicht der Fußabtreter der Politik und das letzte was wir noch wollen ist, ein Schimpfwort zu sein. Das waren wir lange genug.
liebe Grüße
eure Tageshauscaos
Weiter lesen könnt ihr hier:
http://innerwelt.wordpress.com/2013/10/21/ein-paar-worte-zum-statement-von-dieter-nuhr/
http://autzeit.wordpress.com/2013/10/21/unter-der-gurtellinie/
http://hinterglas.withdraft.com/pages/158916
http://www.freitag.de/autoren/saltadoros/autist-ist-keine-beleidigung
http://blog.geekgirls.de/mela/archives/201-Nuhr-Vorurteile.html
http://dieamy.wordpress.com/2013/10/22/unter-der-gurtellinie/
http://dasfotobus.wordpress.com/2013/10/22/ich-hatte-da-gerne-mal-ein-problem/ ( sehr lesenswert)
Wie ich so eben erfahren habe hat sich der Herr Nuhr nocheinmal zu wort gemeldet. Hier mal den ausschnitt den er als entschuldigung gepostet hatte.

Weiter lesen könnt ihr hier:
http://innerwelt.wordpress.com/2013/10/21/ein-paar-worte-zum-statement-von-dieter-nuhr/
http://autzeit.wordpress.com/2013/10/21/unter-der-gurtellinie/
http://hinterglas.withdraft.com/pages/158916
http://www.freitag.de/autoren/saltadoros/autist-ist-keine-beleidigung
http://blog.geekgirls.de/mela/archives/201-Nuhr-Vorurteile.html
http://dieamy.wordpress.com/2013/10/22/unter-der-gurtellinie/
http://dasfotobus.wordpress.com/2013/10/22/ich-hatte-da-gerne-mal-ein-problem/ ( sehr lesenswert)
Wie ich so eben erfahren habe hat sich der Herr Nuhr nocheinmal zu wort gemeldet. Hier mal den ausschnitt den er als entschuldigung gepostet hatte.
Dienstag, 15. Oktober 2013
Der Berg las
Vor ein paar Tagen habe ich eine Einladung zu einer Lesung bekommen.
Die Einladung habe ich sehr gerne angenommen.
Natürlich war ich total aufgeregt. Das erste mal vor Puplikum aus meinem Buch vorzulesen, fühlte sich irgendwie ganz merkwürdig an.
Ich zitterte bevor ich anfing und hoffte, das würde nicht auffallen.
Meine Unsicherheit legte sich auch auf meine Stimme nieder. Meine Stimmbänder vibrierten und ich dachte nur, "oweia, hoffentlich wird das gleich besser."
Beim Lesen selbst versuchte ich, nur vor mich zu schauen und irgendwie die Besucher auszublenden. Was mir nach einigen nervösen Blicken auch endlich gelang.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung.
Trotzdem wurde es sehr anstrengend für mich, da die eingeplanten Pausen durch das Interesse und die zahlreichen Fragen der Besucher verschluckt wurden.
3 Stunden am Stück gelesen, Fragen beantwortet und wieder gelesen.
Zwischendurch musste ich mir etwas Bestätigung zu meiner Beruhigung holen. Dafür fragte ich eine gute Freundin, die mich auch eingeladen hatte ob ich das denn auch wirklich gut machte.
Dann kam mal wieder die Antwort, mit der ich sehr wenig anfangen kann: "Du kannst stolz auf dich sein."
Oh, ja, das habe ich in der letzten Zeit so oft gehört, aber leider weiß ich nicht so recht was damit gemeint ist bzw. weiß ich nicht wie ich damit umgehen muss/kann.
Stolz Ist ein Gefühl.
Doch wie fühlt sich das nur an?
Ist es vielleicht das, was ich hatte kurz vor der Lesung? Also dieses leise hochkriechen von einem unbestimmten Gefühl in der Bauchgegend was einem die Kehle austrocknen lässt und der Bauch sich furchtbar flau anfühlt?
ist das Stolz ?
Oder ist Stolz, wenn man sich unsicher und ängstlich fühlt?
Wenn man seine Hand ansieht und feststellt das sie zittert und man Angst hat, diese offen auf den Tisch zu legen?
Ist das Stolz? Wenn man nach der Veranstaltung fast in einen Overload reinrutscht, weil gerade alle Gefühle zusammen auf einen einströhmen?
Oder ist der Stolz das, was einem sprichwörtlich den Rücken runter läuft?
Denn auch das gefühl hatte ich dabei.
Die Betonung dieses Satzes - du kannst stolz auf dich sein - lässt mich vermuten, dass man sich irgendwo gut bei dem fühlen muss, was man gerade macht. Aber ich habe ein Problem das für mich zu definieren. Was ist gut fühlen?
Oder ist es das Gefühl der Leere, die man nach einer solchen Aktion in sich spührt, weil nichts mehr da ist und man einfach keine weitere Planung in sich hat?
Vielleicht ist Stolz aber auch ein bischen von allem, das könnte es für mich erklären. Stolz, das kribbeln auszuhalten. Stolz das Gefühl am Rücken erdulden zu können. Stolz das Zittern zu ertragen und trotzdem weiter zu lesen.
Stolz sich vor Aufregung die Bauchschmerzen nicht anmerken zu lassen.
Stolz es zu schaffen zu lesen, trotz trockener Kehle und stolz darauf, den Overload am Ende ausgehalten zu haben.
Wenn ich das so für mich definieren würde, dann müsste ich zugeben das ich verdammt stolz auf mich gewesen bin.
Zum Abschluss zeig ich euch, wie nervös ich war.
Eure Tageshauscaos
Die Einladung habe ich sehr gerne angenommen.
Natürlich war ich total aufgeregt. Das erste mal vor Puplikum aus meinem Buch vorzulesen, fühlte sich irgendwie ganz merkwürdig an.
Ich zitterte bevor ich anfing und hoffte, das würde nicht auffallen.
Meine Unsicherheit legte sich auch auf meine Stimme nieder. Meine Stimmbänder vibrierten und ich dachte nur, "oweia, hoffentlich wird das gleich besser."
Beim Lesen selbst versuchte ich, nur vor mich zu schauen und irgendwie die Besucher auszublenden. Was mir nach einigen nervösen Blicken auch endlich gelang.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung.
Trotzdem wurde es sehr anstrengend für mich, da die eingeplanten Pausen durch das Interesse und die zahlreichen Fragen der Besucher verschluckt wurden.
3 Stunden am Stück gelesen, Fragen beantwortet und wieder gelesen.
Zwischendurch musste ich mir etwas Bestätigung zu meiner Beruhigung holen. Dafür fragte ich eine gute Freundin, die mich auch eingeladen hatte ob ich das denn auch wirklich gut machte.
Dann kam mal wieder die Antwort, mit der ich sehr wenig anfangen kann: "Du kannst stolz auf dich sein."
Oh, ja, das habe ich in der letzten Zeit so oft gehört, aber leider weiß ich nicht so recht was damit gemeint ist bzw. weiß ich nicht wie ich damit umgehen muss/kann.
Stolz Ist ein Gefühl.
Doch wie fühlt sich das nur an?
Ist es vielleicht das, was ich hatte kurz vor der Lesung? Also dieses leise hochkriechen von einem unbestimmten Gefühl in der Bauchgegend was einem die Kehle austrocknen lässt und der Bauch sich furchtbar flau anfühlt?
ist das Stolz ?
Oder ist Stolz, wenn man sich unsicher und ängstlich fühlt?
Wenn man seine Hand ansieht und feststellt das sie zittert und man Angst hat, diese offen auf den Tisch zu legen?
Ist das Stolz? Wenn man nach der Veranstaltung fast in einen Overload reinrutscht, weil gerade alle Gefühle zusammen auf einen einströhmen?
Oder ist der Stolz das, was einem sprichwörtlich den Rücken runter läuft?
Denn auch das gefühl hatte ich dabei.
Die Betonung dieses Satzes - du kannst stolz auf dich sein - lässt mich vermuten, dass man sich irgendwo gut bei dem fühlen muss, was man gerade macht. Aber ich habe ein Problem das für mich zu definieren. Was ist gut fühlen?
Oder ist es das Gefühl der Leere, die man nach einer solchen Aktion in sich spührt, weil nichts mehr da ist und man einfach keine weitere Planung in sich hat?
Vielleicht ist Stolz aber auch ein bischen von allem, das könnte es für mich erklären. Stolz, das kribbeln auszuhalten. Stolz das Gefühl am Rücken erdulden zu können. Stolz das Zittern zu ertragen und trotzdem weiter zu lesen.
Stolz sich vor Aufregung die Bauchschmerzen nicht anmerken zu lassen.
Stolz es zu schaffen zu lesen, trotz trockener Kehle und stolz darauf, den Overload am Ende ausgehalten zu haben.
Wenn ich das so für mich definieren würde, dann müsste ich zugeben das ich verdammt stolz auf mich gewesen bin.
Zum Abschluss zeig ich euch, wie nervös ich war.
Eure Tageshauscaos
Sonntag, 29. September 2013
Der Tag Danach
Gerade eben habe ich meine Augen
geöffnet und langsam merke ich, wie jeder Muskel sich vor Schmerzen meldet.
Ach ja, schon fast wieder vergessen.
So langsam komme ich aus dem Halbschlaf heraus.
Es kommt mir vor, als ob ich immer noch Träume.
Kann das sein, dass ich da gestern tatsächlich eine Rede auf unserem ersten Symposium gehalten habe?
Ach ja, schon fast wieder vergessen.
So langsam komme ich aus dem Halbschlaf heraus.
Es kommt mir vor, als ob ich immer noch Träume.
Kann das sein, dass ich da gestern tatsächlich eine Rede auf unserem ersten Symposium gehalten habe?
WOW
Immer noch kaum zu glauben...
Gestern Morgen um die gleiche Zeit war
ich noch sehr nervös und sehnte eigentlich das Ende des Tages
herbei, um endlich wieder Ruhe finden zu können.
Und dann ging alles irgendwie ganz
schnell.
Erst waren noch die anderen Redner dran und ich hüpfte ständig nervös hin und her.
Erst waren noch die anderen Redner dran und ich hüpfte ständig nervös hin und her.
Die Vorträge an sich waren alle super
interessant und ich dachte, dass in der Mittagspause alle Leute was
esssen würden und sich eher nicht miteinander unterhalten würden.
Doch das kam ganz anders.
Ich stellte mit Erstaunen fest, dass sich in der Mittagspause der Saal mit vielen durcheinander redenden Leuten mit Klang füllte .
Ich stellte mit Erstaunen fest, dass sich in der Mittagspause der Saal mit vielen durcheinander redenden Leuten mit Klang füllte .
Wahnsinn, was für eine Geräuschkullisse.
Überall um mich herum wurde diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft und das Schönste war, überall wo man vorbei lief redeten die Leute nur über mein Lieblingsthema: den Autismus.
Überall um mich herum wurde diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft und das Schönste war, überall wo man vorbei lief redeten die Leute nur über mein Lieblingsthema: den Autismus.
Einen Tag lang sich nur über sein
Spezialintresse austauschen zu können, wow, was war das schön.
Dann, nach der Mittagspause, wurden meine
Beine weich und meine Knie zitterten. Ich war dran und total nervös.
Meine Güte, die Treppenstufen bis zur Bühne hoch waren gefühlt die Schwersten die ich bis jetzt gegangen bin.
Meine Güte, die Treppenstufen bis zur Bühne hoch waren gefühlt die Schwersten die ich bis jetzt gegangen bin.
Dann stand ich da oben und schaute auf
all meine Freunde die im Puplikum saßen, auf die Autisten und nicht-Autisten, die teilweise extra von weit weg angereist waren und war
irgendwie überwältigt, dass so viele Menschen unsere Veranstaltung
besuchen kamen.
Die ersten Sätze, noch total holprig und gar nicht flüssig.
Puh. Ein paar mal durchatmen und hoffen, dass es besser wird.
Dann ging alles irgendwie ganz schnell.
Mein Kopf schaltete ab und bis zum Ende meiner Rede konnte ich mich selbst nicht spüren. Ich erzählte einfach nur und hoffte das es dem Puplikum einigermaßen gefallen würde.
Mein Kopf schaltete ab und bis zum Ende meiner Rede konnte ich mich selbst nicht spüren. Ich erzählte einfach nur und hoffte das es dem Puplikum einigermaßen gefallen würde.
Auch eine kleine Panne auf der
Präsentationsfolie nahm ich mit Humor. ;)
Ich malte aus Versehen, keine Ahnung
wie, auf meiner Präsentation rum, was dann prompt auf der riesigen
Leinwand zu sehen war.
UPS.
Naja, ohne Panne bei mir Tageshauscaos geht das wohl nicht. Da ist mein Name einfach Programm. :)
UPS.
Naja, ohne Panne bei mir Tageshauscaos geht das wohl nicht. Da ist mein Name einfach Programm. :)
Danach kam die Fragerunde und ich
verließ dabei sogar die Bühne.
Es entwickelte sich eine klasse Diskussion zwischen Autisten und nicht-Autisten und ich moderierte das Ganze. Irgendwie
voll strange.
Aber das ist es genau, das was sich viele
von uns einfach auch mal wünschen. Gespräche miteinander, anstatt
übereinander und das hat, zumindest aus meiner Sicht, hervorragend
auf dem Symposium funktioniert.
Vielen Lieben Dank an alle, die das möglich gemacht haben.
Auf unser Team bin ich mächtig stolz und es hat sich seit gestern auch wieder vergrößert.
Dann war es auf einmal vorbei. Kaum zu
glauben, aber ich stand nach dem Aufräumen auf der Bühne und der
Saal war leer.
Genau so leer, wie in diesem Moment
mein inneres Ich auch.
Leer, einfach Leer.
Kein Gefühl, keine Angst, kein Glück, nichts. Einfach leer.
Leer, einfach Leer.
Kein Gefühl, keine Angst, kein Glück, nichts. Einfach leer.
Es kam mir so unwirklich vor. Ich Konnte
nicht begreifen, dass wir das tatsächlich hinter uns gebracht hatten
und noch dazu erfolgreich.
Es kam nur ein Gedanke in mir hoch …...
Es kam nur ein Gedanke in mir hoch …...
Nochmal !!
Ja genau.
Das, was dort passiert ist, will ich noch einmal erleben ….
Darum sage ich Danke für euren Besuch des Symposium und Ciao bis nächstes Jahr.
Das machen wir wieder. Noch größer, und mit noch mehr Zeit für Gespräche und Kontakte knüpfen. Mehr netzwerken eben.....
Eure Tageshauscaos
Donnerstag, 19. September 2013
Unsicherheit Angst und alles was dazu gehört
Angst betstimmt Im Moment mein Leben.
Gedanken rasen unaufhörlich durch
meinen Kopf, "wird das reichen was ich tue? Werde ich genug sein, kann
ich die Erwartungen erfüllen?"
Halte ich dem Allen stand und ist mein
Selbstvertrauen so gut, dass ich alles was ich möchte auch gestemmt
bekomme, oder habe ich mich sogar übernommen?
Das was ich bis hierher erreicht habe,
fühlt sich das eigentlich gut an? Ich weiß es wirklich nicht. Es
ist so ein Mix aus innerer Scham, Stolz, Freude und auch eine ganze
Menge Angst ist dabei.
Wie nur machen andere Menschen das? Ich
fühle mich unwohl, aber auch sehr gut, stolz aber auch entmutet,
glücklich aber auch unendlich traurig, und das alles wechselt im
Sekundentakt. Ja ich weiß auch, dass der Anfang schwer ist und das man
beim Laufen lernen nur so lange hin fällt bis man es wirklich kann.
Aber wie oft wird man mir ein Fallen verzeihen? Wie oft darf man
straucheln und ab wann muss ich lernen meine Füße besser zu
sortieren und kleinere Schritte zu tun.
Auch habe ich immer noch Kommunikationsschwierigkeiten. Ich bemühe mich so gut es geht auszudrücken, was in mir vorgeht. Nicht verstellen sagt man mir. Ich sein. Autentisch sein.
Ja aber wie geht denn das?
Ich bin fast immer ich und kann nicht anders sein.
Was passiert da eigentlich gerade? Ich
bin verwirrt und weiß gerade nicht in welche Richtung ich mich
drehen kann.
Hoffnung begleitet mich den ganzen Tag. Die Hoffnung, dass wenigstens ein paar Leute hinter dem stehen was ich
tue. Hoffnung, dass ich gute Arbeit abliefere und das wenigstens ein
paar Menschen zufrieden mit mir sein werden. Hoffnung, dass ich vor
Aufregung nicht den Faden verliere (rw).
Unsicherheit, meine Routinen ändern
sich zur zeit, ganz stark. Mein Tagesrhythmus stimmt nicht mehr, ist
kaum noch aufrecht zu halten. Ich bin nur noch nervös, da ich meine
gewohnten Abläufe nicht mehr habe. Alles wird unsicher, alles wird
nicht vorausschaubar für mich.
Mein Umfeld wird immer größer ,die Leute mit denen ich rede immer mehr und so langsam beginne ich den Überblick zu verlieren. Das macht mir Angst.
Mein Umfeld wird immer größer ,die Leute mit denen ich rede immer mehr und so langsam beginne ich den Überblick zu verlieren. Das macht mir Angst.
Tag ein Tag aus den gleichen Ablauf zu haben gab mir Sicherheit und Ruhe. Das ist nun vorbei. Alles ändert sich.
Rasant. Vielleicht sogar ein Stück zu
rasant für mich ?
Zu der Angst und der Unsicherheit
gesellt sich eine Art Freude und ein Wohlgefühl in mir. Immerhin
lerne ich fast täglich neue tolle Leute kennen. Kaum einer ist dabei,
der mich anfeinden oder mich verspotten würde. So wie es früher oft
der Fall war.
Nein ich bekomme sogar auch einige Lobe, was mich erneut vor Probleme stellt. Wie geht man damit denn nur um?
Nein ich bekomme sogar auch einige Lobe, was mich erneut vor Probleme stellt. Wie geht man damit denn nur um?
Was sagt man nur darauf?
"Wenn ich dürfte, würde ich dich jetzt umarmen."
"Wenn ich dürfte, würde ich dich jetzt umarmen."
"Warum? "
"Ja weil du das eben richtig gut machst. "
"Wieso?"
"Na einfach nur so"
"Ja weil du das eben richtig gut machst. "
"Wieso?"
"Na einfach nur so"
Und warum habe ich gerade das Gefühl das diese Rückfragen so gar nicht dazu passen wollen.
Schlüsselt mir das bitte einer einmal
auf?
Wenig Schlaf, den bekomme ich zur Zeit auch. Aber das ist ja fast Normalzustand und das verbuche ich mal unter "Veränderter Tag-Nacht Rhythmus".
Dann gibt es noch ganz liebe Leute die
diesen Blog lesen, und mir öfter einmal zu verstehen geben das sie
noch da sind und das sie mich nicht vergessen haben, auch wenn es
hier mal etwas ruhiger wird. Das finde ich voll toll.
Ich hoffe in absehbarer zeit mal wieder
meinen Blog öfter bedienen zu können und meine Eindrücke zu
schildern.
Das Nächste was ich bestreiten werde, ist meine Gesprächszeit auf einem Autismus Symposium.
Drückt mir die Daumen, dass ich auch diesen Akt ohne weitere Probleme überstehe.
Das Nächste was ich bestreiten werde, ist meine Gesprächszeit auf einem Autismus Symposium.
Drückt mir die Daumen, dass ich auch diesen Akt ohne weitere Probleme überstehe.
Viele Liebe grüße
Eure Tageshauscaos im Gefühls-Chaos
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